Der Kartoffelturm

GrünerGarten® Ratgeber Kartoffelturm Titelbild

Was ist ein Kartoffelturm und wofür findet er Verwendung?

Ein Kartoffelturm ist eine Unterart der klassischen Hochbeete und dient, wie es der Name schon verrät, der Aufzucht von Kartoffeln. Der Kartoffelturm ist vor allem im naturnahen Gartenanbau zu finden, eignet jedoch auch gut für diejenigen, die nur einen begrenzten Raum zur Verfügung haben.

Was sind die Vorteile eines Katroffelturmes?

Ein Katroffelturm bietet - wie eingangs bereits erwähnt - die Möglichkeit, auf geringem Raum einen möglichst hohen Ernteertrag zu erzielen. Katroffeltürme gibt es in allen möglichen Größen. Die gängigsten Größen sind hierbei 40 x 40 cm, 60 x 60 cm und 80 x 80 cm.

Dies entspricht einem durchschnittlichen Volumen von etwa 200 - 400 Litern, abhängig von der Größe des Kartoffelturmes. Die erzielte Erntemenge an Kartoffeln beträgt so -bei einer Aussaat von etwa einem halben Kilo - rund zehn Kilo an Kartoffeln, was ein Verhältnis von etwa 1:25 ergibt.

Unser GrünerGarten® Kartoffelturm lässt sich zudem einfach auf- und abbauen, was dem passgenauen Stecksystem zu verdanken ist. Somit nimmt er auch bei Nichtgebrauch nur wenig Stauraum in Anspruch.

Wie genau bepflanze ich einen Kartoffelturm?

Kartoffeltürme werden - anders als Hochbeete - schichtweise bepflanzt. So wird zunächst lediglich ein Rahmen mit ein- bis zwei Brettern Höhe aufgestellt und mit Komposterde befüllt - hierzu eignet sich am besten selbst hergestellter Kompost.

Ist der Rahmen aufgestellt und mit Komposterde befüllt worden, werden keimfähige, beziehungsweise Vorgekeimte oder aber auch ausgestochene und getrocknete Keime in die Erde gelegt. Wächst das Blattgrün - auch Kartoffelkraut genannt - bis etwa 10 bis 15 cm über die Erde heraus, kann die nächste Lage Erde - auch hier eignet sich am besten selbst hergestellte Komposterde - eingefüllt werden. Hierbei ist es nicht notwendig, weitere Keimlinge einzulegen, da sich aus den mit Erde bedeckten Blattachseln des Kartoffelkrauts weitere Tochterkartoffeln bilden und heranwachsen.

Mit jeder weiteren Lage Erde wächst auch der Kartoffelturm mit. Je nach Witterungsbedingungen ist eine Höhe von bis zu 80 cm möglich.

Sobald die Blätter welk werden, ist es an der Zeit, die Kartoffeln zu ernten. Der Turm wird, so wie er Schicht für Schicht aufgebaut wurde, auch wieder abgebaut. Die hierbei anfallende Erde eignet sich im übrigen auch zum befüllen von Hochbeeten. Du kannst die Kartoffeln, nachdem sie gereift sind, auch noch einige Zeit lang in der Erde lassen, wordurch sich die Lagerfähigkeit verbessert, da sich die Schale der Kartoffeln so besser ausprägen kann.

Solltest Du vorhaben, das Kartoffelkraut zu kompostieren, stelle vorher sicher, dass es keinen Ungeziefer- oder Pilzbefall aufweist. Sollte dies jedoch der Fall sein, empfiehlt es sich am besten, das Kraut im Haumüll zu entsorgen oder zu verbrennen.